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Aktualisiert: vor 19 Stunden 30 Minuten

Konzert des Richard Österreicher Trios im Prielergut.

Sa, 08/19/2017 - 12:39
Richard Österreicher, Sohn eines Musiklehrers, geboren 1932, studierte am Konservatorium der Stadt Wien Gitarre und Klavier.
1958 gründete er eine eigene Combo, mit der er als Gitarrist bis 1967 auftrat. Danach wurde er Mitglied des ORF-Unterhaltungsorchesters und ab 1972 der ORF-Big-Band, deren Leitung er 1976 übernahm. Er wurde auch musikalischer Leiter diverser Fernseh-Shows wie "Die große Chance“ und komponierte diverse Signations für Sendungen wie "Champion“, "Countdown“, "Wer A sagt“ oder "O du mein Österreich“.
Beim Eurovisions Song Contest dirigierte Oesterreicher in den Jahren 1978 bis 1991 zahlreiche österreichische Beiträge mit Musikern wie Gary Lux, Christina Simon, Thomas Forstner oder Timna Brauer. 1981 gründete er seine eigene Big Band, die einen hervorragenden Ruf hatte und mit Künstlern wie Udo Jürgens, Peter Alexander, Bill Ramsey, Caterina Valente, aber auch Edita Gruberova und Jose Carreras zusammenarbeitete. 1985 leitete Oesterreicher im wiedereröffneten Raimundtheater in Wien die Eröffnungspremiere "Viktoria und ihr Husar“ von Paul Abraham.
Richard Österreicher ist eine lebende Legende der heimischen Jazzszene und führt mit seiner Band auf eine beschwingte, musikalische Reise durch das “Great American Songbook” mit seinem Repertoire der großen Jazzvokalisten und ausgesuchten Broadway Melodien.
Am 18. August begeisterte das Richard Österreicher Trio mit Richard Österreicher Mundharmonika, Sebastian Küberl Bass und Thomas Kramer Gitarre die Gäste im KUNST–SchAU–STALL Prielergut. Monika Aufner las berührende Texte von Hildegard Knef.











Aus den alten Gästebuchern vom "Gasthaus zur Post" in Hinterstoder

Fr, 08/11/2017 - 15:34
Die ersten Besitzer vom Gasthof zur Post in Hinterstoder waren Karl und Josefa  Buchschachermayr. Am 1. August 1904 legten sie für ihre Gäste ein Gästebuch auf.
Jahrzehnte waren die beiden alten Gästebücher verschollen, bis sie durch Zufall im Mühlviertel entdeckt wurden und wieder in den Gasthof zur Post nach Hinterstoder zurückgebracht wurden.Früher hinterließen die Gäste Gedichte und Zeichnungen vor allem aber klebten sie Marken ihrer Vereine und diverser Organisationen zur Erinnerung in die Bücher. Das eröffnet einen Blick in längst vergangene Zeiten.


Tarife der Bergführer und Träger






Der Gemeindearzt von 1942 bis 1945, im 2. Weltkrieg, war Dr. Iwasiuk,
 ein begnadeter Maler und ein Stammgast im "Gasthof zur Post"
Er portraitierte damals die heutige Seniorwirtin Sieglinde.
Das Bild ist aber nicht im Gästebuch

Kindheitserinnerungen eines Bauernmädchens von den 1930er Jahren.

Fr, 08/04/2017 - 13:58
"Wenn wir Kinder krank waren hatte meine Mutter für alle Wehwehchen ein Heilmittel parat. Sie sagte immer: "Wenn es für das Vieh gut ist, dann ist es auch für die Menschen gut."Bei Fieber bekamen wir einen Kranz aus Krenscheiben um die Gelenke gewickelt. Die Krenscheiben wurden ganz trocken und zogen das Fieber heraus. Auf den Bauch legte sie  uns Leinsamen und feuchte Lehmbeutel. Zum Trinken bekamen wir Hollundersaft und Lindenblütentee. Wir waren nicht traurig wenn wir krank waren, denn dann gab es immer besonders gute Sachen zum Essen. Eingeweichte Semmel in Milch war meine Leibspeise. Wenn wir uns in den Finger schnitten, war das weniger angenehm. Da wurden wir mit Jod eingepinselt, das wie Feuer brannte.Ein verstauchter Knöchel wurde mit essigsaurer Tonerde umwickelt. Mutter hatte aber auch immer jede Menge Heilkräuter auf Lager. Z.B. Rosmarin, Sauerampfer, Beifuß und Tausendguldenkraut für die Magenbeschwerden von Vater. Rhabarber als Abführmittel und Bohnenkraut bewirkte das Gegenteil. Brennesseltee war zum Blut reinigen und Harn treibend. Eibisch, Habichtskraut, Spitzwegerich waren bewährte Hustenmittel. Schafgarbe und Huflattich wirkten bei Erkältungen und Kamille bei allen Entzündungen. Bei Magenbeschwerden half auch Kalmuswurzel. Baldrian und Pfefferminztee bekam ich bei Herzklopfen und Angstzuständen.Beim Zähneziehen hatte Vater eine eigene Methode. Er band den schmerzenden Zahn  an einen starken Zwirn und das andere Ende an die Türschnalle der offenen Tür. Dann schlug er mit Schwung die Tür zu und der Zahn war herausgerissen.  Wenn bei uns einer Masern oder Mumps hatte, dann hatten es immer gleich alle vier Kinder. Meine zwei Brüder, meine Schwester und ich. Einmal hatten wir alle Scharlach und lagen gemeinsam so lange in einer Kammer bis wir wieder gesund waren. Mutter hatte auch einige Medizinbücher, die sie bei unserer Behandlung zu Rate zog.
Es war schon schlimm wenn jemand bei uns krank war, aber fast noch schlimmer war es wenn eine Kuh oder ein Schwein krank war.Wenn eine Kuh kalben sollte schaute Vater immer vor dem Schlafengehen in den Stall ob auch alles in Ordnung war. Wenn ein Kälbchen geboren wurde durften wir Kinder nicht zusehen. Trotzdem konnten die Erwachsenen das nicht verhindern. Wir knieten uns vor die Öffnung, bei der die Hühner aus dem Stall ein und aus gingen nieder und spähten durch das Loch in den Stall. Dort konnten wir sehen wie das Kälbchen aus der Mutterkuh herausgezogen wurde. An den Beinen wurden Stricke festgebunden und dann wurde mit vereinten Kräften gezogen. Wenn es dann da war, ganz nass, wurde es sofort mit Stroh abgerieben damit es nicht fror. Es hat auch gleich verstanden wo man bei der Mutterkuh die Milch saugen konnte um den Hunger zu stillen".  




Wend Graf zu Eulenburg und Hertefeld - Erinnerung an die Ferien in Hinterstoder

Fr, 07/28/2017 - 10:35
In seinem Buch "Ein Schloß in der Mark Brandenburg" schrieb Wend Graf zu Eulenburg und Hertefeld aus der Erinnerung seiner Jugendzeit über das Schloß Liebenberg und die Ferien im Jagdgut in Hinterstoder.Wend Graf zu Eulenburg und Hertefeld (geb.1908, gest.1986) wuchs im Schloß Liebenberg auf und musste miterleben, wie durch die Trennung Deutschlands in Ost und West nach dem 2. Weltkrieg Liebenberg an Ostdeutschland fiel und der hunderte Jahre alte Familienbesitz für immer verloren ging. Nach der Deutschen Wiedervereinigung ging das Gut nach mehreren Zwischenbesitzern an die Deutsche Kreditbank AG. Stiftung für gesellschaftliches Engagement, die es als Veranstaltungs- und Seminarzentrum nutzt.
"Fast alle Ferien in unserer Jugendzeit verbrachten wir auf einem Jagdgut einer Tante meiner Mutter in Hinterstoder in Oberösterreich, das sie, wie wir später erfuhren, meiner Mutter zugedacht hatte. Eine aus der Jahrhundertwende stammende, ganz in Zirbelholz getäfelte Villa (Prielervilla) wurde fortan unsere zweite Heimat. Die Reise in das damals noch so stille Stodertal, das der Schriftsteller Sonnleitner um die Jahrhundertwende zum Schauplatz seiner "Höhlenkinder im heimlichen Grund" machte, war für uns jahrelang ein jedesmal wieder aufregendes Erlebnis.Von Berlin reiste man im Schlafwagen über Passau nach Linz, wo man in die Pyhrnbahn nach Graz umsteigen mußte, mit der man nach eineinhalb Stunden die winzige Bahnstation Dirnbach-Stoder erreichte. Schon lange bevor man dort ankam, wurden unsere zahllosen Gepäckstücke im Gang vor der Tür gestapelt, da der Zug nur wenige Minuten in Dirnbach zu halten pflegte und man mit dem Ausladen der vielen Sachen immer in Zeitnot geriet.Vor dem Bahnhof standen zwei Fahrzeuge, eine mit zwei großen Pferden bespannte Kutsche für die "Herrschaften", vom Kutscher Hutgrabner gelenkt, und ein Ochsenkarren für das Gepäck und die Dienerschaft, den der "Ochsenjunge Humpl " befehligte. Unsere Leute machten beim Anblick ihres Fahrzeugs recht verdutzte Gesichter und zogen es dann vernünftiger Weise vor, den Weg in das etwa 10 Kilometer entfernte Stodertal zu Fuß zurückzulegen.Noch heute ist das Betreten des Tales, wenn sich der Blick hinter der engen Talschlucht am Strumboding Wasserfall plötzlich weitet und die grandiose Kette der das Tal abschließenden hohen Berge des "Totengebirges" auftaucht, immer wieder ein Erlebnis. Zwischen den waldigen Vorbergen eingebettet liegt das kleine Dorf Hinterstoder, von saftigen Wiesen umgeben, vor uns. Das alte Kirchlein, die Post und der "Gemischtwarenverschleiß" von Franz Pachleitner - ein paar Häuser noch, und schon hat man das Ende des Dorfes erreicht, biegt in einen kleinen Nebenweg ein und überquert auf einer holprigen  und wippenden Holzbrücke die Steyr, um rechts und links noch einige Bauernhäuser zu passieren, die kleine Pension "Enzian", und dann geht es aufwärts in den Wald hinein. Nach wenigen hundert Metern erscheint aber schon auf einer blühenden Bergwiese unser Ziel, das Prielerhaus, von dessen Veranda Frau Hutgrabner mit einem großen weißen Tischtuch den  Ankömmlingen entgegenwinkt und dabei das Glöcklein auf dem Dachfirst klingen läßst.Seither hat sich hier und vor allem im einstmals stillen Stodertal so manches geändert. Aus dem unbekannten Tal ist heute ein fast weltweit bekannter Ort geworden und ein Ziel oft Tausender ski- und wanderbegeisterter Touristen, die der gewaltigen Schönheit der Natur - Gott sei Dank - bisher aber noch wenig anhaben konnten".

Liebenberg ca. um 1910

Buchumschlag

Das Stodertal
Prielervilla    

Kurse der "Gesunden Gemeinde Hinterstoder"

Do, 07/27/2017 - 18:57
Diese Übersicht hat Julia Körber von der Gemeinde  zur Verfügung gestellt.




Auf Sommerfrische Ideen schmieden. Der Landinger Sommer verknüpfte Entspannung und Austausch

Mi, 07/26/2017 - 12:25
Diesen Rückblick auf den Landinger Sommer, vom 13. bis 21.7.2017, in Hinterstoder hat Julia Körber von der Gemeinde  zur Verfügung gestellt.

Wenn in Hinterstoder ein Viehtransporter Kunstwerke vom Berg ins Tal fährt und Raumplaner in der Sechser-Gondel die neuesten Entwicklungen im Städtebau diskutierten, dann ist der „Landinger Sommer“ ins Tal gekehrt. Die Veranstaltungs- und Vernetzungswoche lud auch dieses Jahr von 13. bis 21. Juli zu einer Sommerfrische der besonderen Art. „Der Landinger Sommer ist eine einwöchige Ausnahmesituation in einer inspirierenden Umgebung. Hier erfahren lernfreudige Menschen manchmal etwas über Themen, von denen sie zuvor gar nicht wussten, dass es sie gibt“, sagt Initiator Christof Isopp. Seit 2012 treffen sich kreative Köpfe aus Stadt und Land um gemeinsam die Bergkulisse zu genießen und laut über die Zukunft nachzudenken. Die Wanderschuhe gehören dabei genauso selbstverständlich zur Ausstattung eines Besuchers wie Laptop und Visitenkarten.Die diesjährige Themenpalette reichte vom Innovationsmotor Stadt, über Kunst im Dorf bis hin zum Containertransport. Diese Vielfalt brachte Kommunalpolitiker, Forscher, Architekten, Stadtplaner, Kunstinteressierte und Regionalentwickler an einen gemeinsamen Tisch. Auch dieses Jahr standen die Türen der Hinterstoderer Hösshalle für alle offen, die eine Woche oder auch nur einen Nachmittag zuhören und mitreden wollten. Das Programm startete mit dem vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie initiierten „Smart-Cities-Thementag“. Bereits zum vierten Mal versammelten sich Stadtentwickler aus allen Ecken Österreichs zum ungezwungenen Ideenaustausch. Im Veranstaltungssaal, bei einer Fahrt mit der Gondel und an den Stehtischen am abendlichen Schmankerl-Buffet drehten sich die Gespräche um die Stadt als Motor für Innovation. Dass nicht nur in der Stadt sondern auch am Land viel Neues entsteht, zeigte sich tags darauf. Vertreter aus innovativen Gemeinden in Österreich und Deutschland vernetzten sich bei einer Veranstaltung der Plattform Zukunftsorte mit dem Titel „Co-Kultur – Über eine Kultur des Kooperierens & Teilens“. Neun Vortragende präsentierten nachahmungswürdige Kooperationen am Land über Altersgrenzen, Unternehmensgrenzen und Gemeindegrenzen hinweg. Zusammenarbeit, so das Fazit, spart Ressourcen, macht den Tourismussektor wieder fit, ermöglicht Integration und setzt neue wirtschaftliche Impulse.Das Projekt von Florian Radner zeigte etwa, wie in einer Gemeinde wie Hinterstoder eine mobile Bibliothek entstehen könnte. Ein spezieller Bibliotheks-Anhänger könnte von Ort zu Ort reisen und nebenbei auch als Lesebühne oder Klassenraum dienen. Mehrere Gemeinden teilen sich eine Bücherei auf Rädern und sparen damit Geld und Personal.Das Kunstprojekt „Landschaft revisited“ diente als Beispiel bereits realisierter Kooperationskultur. Der Bayrische Künstler Peter Lang empfing die „Landinger Sommer“-Besucher am 15. Juli bei rauem Wetter auf der Hutterer Höss in seinem Atelier-Container. Hier lebt und arbeitet der Landschaftsmaler einen Sommer lang auf über 1.800 Meter Seehöhe, um die Lichtstimmungen der Kalkalpen auf Leinwand zu bannen. Dabei geht es ihm um mehr als nur die schöne Bergkulisse: “Wenn, man die Landschaft versteht, versteht man auch die Leute”, sagte Lang zu seinem Besuch.Dass der Atelier-Container nach Aufenthalten in Patagonien und Island nun auch Hinterstoder besucht, verdankt der Ort ebenfalls dem Landinger Sommer. Vergangenes Jahr entwickelte der bayrische Soziologe Klaus Zeitler gemeinsam mit Hinterstoderer Vordenkern in der Sommerfrische-Woche die Idee, Peter Lang einzuladen. Ein Jahr später hängen die Früchte dieser Vernetzung sichtbar in der Hösshalle. Bei der Vernissage am 15. Juli präsentierte der Künstler erste Werke aus seinem reisenden Atelier. Dazu beförderte ein Viehtransporter die meterlangen Großleinwände mehr als 1200 Höhenmeter ins Tal hinab.  “Dieses Projekt ist ein weiterer Meilenstein für uns”, sagt der Hinterstoderer Bürgermeister Helmut Wallner. Der Ort profitierte nicht nur direkt von den Landschaftsportraits, sondern gewann auch wichtige Kontakte zur Kunstwelt. So fand die Ausstellung Peter Langs in Reinhard Spieler, Direktor des Sprengel Museum Hannover, einen prominenten Kurator.Zwischen konzentrierten Vorträgen und Kunstgenuss fand auch gemütliches Beisammensein seinen festen Platz im Programm. Auf die Vernissage folgte das feierliche Maibaum-Umschneiden. Auch das so-genannte „Bänkle-Hock“ besetzt einen Fixplatz im Zeitplan des Landinger Sommers. Das gemeinsame auf der Hausbank-Sitzen bei Kaffee oder einem Bier gehört für Bürgermeister Helmut Wallner zu den Höhepunkten: „Hier trifft man sich in gemütlicher Atmosphäre und bespricht Ideen nach. Man begegnet sich viel ungezwungener als auf einer Konferenz und kann gemeinsam Projekte entwickeln.“Sich begegnen, austauschen und mit neuen Kontakten und Ideen wieder nachhause fahren – das ermöglichte der Landinger Sommer in verschiedensten Settings und zwischen unterschiedlichen Gruppen. Genau das macht ihn für Christof Isopp zur erfolgreichen Ideenschmiede: „Neues entsteht dort, wo Unterschiede verknüpft werden – und daher oft bei Begegnungen von Menschen, die einander im Alltag nie treffen würden.“








Eine Eselgeschichte

So, 07/23/2017 - 17:50
Der nachstehende Zeitungsartikel aus der "Rundschau": "Pfarrer bittet um Hilfe für zwei kleine Eselmädchen", berührte eine Leserin aus Linz und sie bat nachzusehen wie es den Eseln geht.

"Im November 2015 hat die Linzer TierTafel ein verzweifelter Hilferuf ereilt. Es ging um vier kleine Esel, die ihr Zuhause verloren hatten. Weil sie niemanden mehr hatten, der sich um sie kümmerte, sollten sie geschlachtet werden. Die TierTafel handelte rasch und kaufte die Esel mit Hilfe einiger Gönner frei. Zwei Esel leben seither froh und glücklich in Hartheim als Therapie-Esel.
Und die beiden Eselmädchen Resi und Liesi stehen unter der Patronanz der TierTafel der Pfarre Linz–St. Peter. Sie sind auf einem Bauernhof in Hinterstoder in Pflege. Sie werden dort vorbildlich versorgt, leben auf einer wunderschönen Weide und sind rundum glücklich". berichtete die "Rundschau". 

Resi und Liesi sind in Hinterstoder im "Schnablgut" bei Fam Baumschlager untergebracht. Sie werden hier von Josef Baumschlager und seiner Gattin liebevoll umsorgt. Wie die Fotos zeigen sind sie in eine Großfamilie von Ziegen aufgenommen und fühlen sich dort sehr wohl.Zur Apfelernte, so wurde erzählt, klettern manche der wesentlich kleineren Ziegen auf den Rücken der Esel um besser an die Äpfel auf den Bäumen heranzukommen. Die gutmütigen Esel lassen sich das wohlwollend gefallen.
Zum Schnablgut gehört auch die beliebte Mostschänke "Flötzerstube". Viele Kinder, die mit ihren Eltern hierher kommen sind von den Tieren begeistert und streicheln sie liebevoll. 
Es wäre natürlich sehr schön wenn auch Leser dieses Blogs die Pfarre Linz St. Peter  finanziell unterstützen würden. Den Spendenaufruf der Pfarre St. Peter finden sie im Zeitungsausschnitt.

Foto: Josef Baumschlager - Selfie





Dr. Vladimir Iwasiuk - Arzt und Künstler

Fr, 07/21/2017 - 11:49
Von 1942 bis 1945 war Dr. Vladimir Iwasiuk Gemeindearzt in Hinterstoder.Sein Lebensweg, der 1905 in Czernowitz, damals Österreichisch - Ungarische Monarchie begann, endete 1986 in Kalifornien USA. Dazwischen lag ein ungewöhnlicher Lebenslauf.Die Kriegswirren im 2. Weltkrieg, die Flucht vor den Russen, vertrieb ihn aus seiner Heimat Czernowitz, in der er nach einem Medizin- und Kunststudium als Arzt arbeitete. Über diverse Umwege kam er mit seiner Gattin nach Hinterstoder und wurde im 2. Weltkrieg hier Gemeindearzt. Alte Leute erzählen noch heute, dass er ein ausgezeichneter Diagnostiker war, der bevorzugt mit Naturheilmittel behandelte. Er war aber auch ein begeisterter Maler, der die Schönheiten des Stodertales in naturalistischem Stil abbildete.Als Arzt hatte er bei Krankenbesuchen oft steile und weite Wege zu Bergbauernhöfen zurückzulegen. Geeignete Fahrzeuge für seine Visiten gab es im Krieg nicht zu kaufen und deshalb musste er auch die weitesten Strecken zu Fuß, samt medizinischem Gepäck, gehen.Da wollte es der Zufall, dass ein kleiner Wanderzirkus in Bahnhofsnähe strandete und aus Geldmangel seine Tiere nicht mehr versorgen konnte. Es mussten sogar einige Tiere geschlachtet werden. Dr. Iwasiuk erfuhr davon und erwarb eine Lipizzanerstute mit der er künftig reitend seine Kranken besuchen wollte. Es dauerte allerdings lange, bis das dressierte und zum Springen abgerichtete Tier das machte, was der Doktor, der vorher noch nie auf einem Pferd saß, wollte. In eine peinliche Situation geriet der Arzt einmal als er am Friedhof vorbeireiten wollte, das Pferd aber seine Kunststücke demonstrierte und  mit ihm auf dem Rücken elegant über die Gräber hinweg sprang.Als 1945 von amerikanischen Soldaten Hinterstoder besetzt wurde und die US Army einen Arzt suchte, fand Dr. Iwasiuk ein neues Aufgabengebiet, zumal er offensichtlich schon lange daran dachte in die USA zu emigrieren. 1953/54 übersiedelte er mit Gattin und seinen beiden in Österreich geborenen Kindern zunächst nach Peoria/Illinois und später weiter nach Kalifornien wo er als Arzt in verschiedenen  Krankenhäusern arbeitete.
Seine künstlerische Begabung für die Malerei ließen ihn wunderbare Gemälde schaffen, die in großen Ausstellungen wertvolle Preise gewannen. Seine Bilder wurden um tausende Dollar verkauft und sein Name wurde in weiten Teilen der USA bekannt.

Dr. Vladimir Iwasiuk
Der Doktor in Reitkleidung vor dem Gemeindehaus in Hinterstoder

                                                               Die LippizanerstuteGemälde der Stute von: Dr. Vladimir Iwasiuk                    Alle Gemälde und Zeichnungen aus Hinterstoder und den USA von Dr. Iwasiuk 








Selbstbildnis
Selbstbildnis



Hengstpaß - "Rot - Kreuz - Kapelle" Kampermauer

Fr, 07/14/2017 - 14:28
Wenn man von Windischgarsten aus zum Hengstpass fährt, erreicht man wenige Kilometer  nach Rosenau ein wunderschönes Wandergebiet mit zahlreichen Almen.Auch eine wundertätige Quelle entspringt hier, die man vorzugsweise am Sonntag nach Matthä (Fest des Apostels Matthäus 21. September) besuchen sollte. Am Sonntag nach dem 21. September feiern in der "Rot Kreuz Kapelle" zahlreiche Wallfahrer gemeinsam die Messe.
Die Geschichte erzählt, dass an dieser Quelle einst ein Reisender, der Räubern in die Hände gefallen war und gerade noch mit dem Leben davon kam, schwer verwundet rastete. Plötzlich kam eine verletzte, stark blutende Maus und badete in der Quelle. Nach einigen Minuten war sie vollständig genesen und lief munter weiter. Jetzt schleppte sich der verwundete Reisende auch zur Quelle und wusch sich mit dem Wasser. Auch er wurde auf der Stelle geheilt und errichtete zum Dank ein Kreuz. Hunderte Jahre später erbaute man an dieser Stelle eine Kapelle. Da die alte Kapelle sehr baufällig war wurde 1976 in unmittelbarer Nähe eine neue Kapelle errichtet. Heute benetzen viele Menschen mit Sehschwäche ihre Augen mit dem heilbringenden Wasser und erhoffen dadurch Besserung.
Die Kampermauer, ein 1394 m hoher Aussichtsberg, ladet, wie viele andere Berggipfel in unmittelbarer Umgebung, zu einer Wanderung ein.

Diesen Beitrag hat Hans Ratschenberger zur Verfügung gestellt. 
Blick Richtung Spitzmauer und Priel

Kampermauer 1394m

Rot Kreuz Kapelle





Zickerreith

Kunstprojekt in Hinterstoder

Do, 07/13/2017 - 17:27
Über ein Kunstprojekt in Hinterstoder informiert Julia Körber von der Gemeinde.




Die Moral im Wandel der Zeit

Fr, 07/07/2017 - 17:32
Dreißig Jahre, von 1949 an, war mein Vater Lehrer in der Volksschule Hinterstoder und meine Mutter bewirtschaftete  die Pension "Enzian". In dieser Zeit hatte mein Vater, der die Korrespondenz mit den Gästen erledigte, manchmal besondere Anfragen zu beantworten. Ganz besondere Briefe bewahrte er in seiner Schreibtischschublade auf.    Eine Zimmeranfrage aus dem Jahr  1954 hat ihn beeindruckt und verwundert. Er verwahrte sie mit anderen "besonderen Briefen" bis zu seinem Tod. Der Brief gibt Einblick in die Moralvorstellungen der damaligen Zeit. Wie sehr sich die Ansichten, seit damals, in rund 60 Jahren verändert haben, kann man daraus deutlich ersehen.

"..........Ich danke für Ihre Antwort und war überrascht über Ihr herrliches Angebot. Am liebsten hätte ich sofort zugesagt. Aber ich bin ja nicht allein. Und nun wappnen Sie sich mit großer Ruhe und Nachsicht und schreiben Sie mir Ihr Urteil.Ich schrieb Ihnen, was mich in die Berge zieht. Sie können sich denken, wie gerne ich daher die Abgeschiedenheit lieben werde. Ich komme nun mit einer "Bekannten" Das Wort führt irre, es sagt nichts und zuviel. Leider hat aber unsere Sprache kein Wort für einen Menschen, mit dem man noch nicht verlobt oder verheiratet ist. Ich bin also keines von beidem und in dem "gefährlichen" Alter von 24 Jahren.Was würde nun eintreten, wenn meine "Bekannte" mit mir alleine in einem Haus übernachtete? Was sagen "die Leute"? Vielleicht haben Sie schon herausgelesen, dass ich verhältnismäßig erregt schreibe. Sie mögen auch wissen warum: mich würde das Geschwätz "der Leute" nicht stören, weil ich meine Grenzen kenne und weiß, wie ich mich zu verhalten habe. Außerdem ist es meist leicht, die Aufmerksamkeit der vor Moral -äußerlich- berstenden Leute gar nicht erst zu erregen. Ich weiß wie gern Menschen über andere herfallen und Unrat wittern.Ich war bis vor kurzem Student und habe eine daher zwar freie aber nichts desto weniger absolut reine Einstellung und Anschauung der Dinge. Ich habe in Schihütten übernachtet - die Moralisten wären gestorben vor Aufregung - aber ich wüsste nicht wo es sittenreiner hergegangen wäre.Ich habe aber die Pflicht, meine Begleiterin zu hören. Sie aber fürchtet den Moralkodex und befürchtet, dass besonders die Tatsache, dass wir Lehrer sind, die Menschen des Dorfes wie die Fremden zu missbilligenden Äußerungen über unseren Stand veranlassen würden.Das musste aber gesagt werden, damit Sie meine nun folgenden Fragen recht verstehen.Darf ich Sie bitten mir zu schreiben, ob die Befürchtungen die Sie lasen, zu Recht bestehen?Sie kennen die Menschen von Hinterstoder, Sie kennen die räumlichen Verhältnisse, Sie wissen um die Fremden. Würde es Entrüstung und moralische Aufruhr geben?Mag sein, dass Sie das alles schon bedacht hatten, als Sie schrieben, mag sein, dass so etwas nie in Ihren Sinn gekommen wäre zu denken. Es fällt mir schwer, aber ich muss fragen. Wäre es andernfalls unter Umständen möglich, irgendwo im Ort eine zweite Schlafstelle zu finden, damit die Moral nicht in Scherben geht? Eine Dachkammer, notfalls ein Lager in einer Hütte. Heu wäre mir auch recht.Und nun etwas von mir: je weiter ich von dem "gefährlichen Ort" entfernt bin, desto lieber wäre es mir. Die Nähe würde mich an den Wahnsinn bringen und das zerstört mir unweigerlich das, was ich in Ihren Alpen suche. Das will ich nicht.Ich könnte nicht umhin, täglich darüber zu grübeln, wo denn das Moralische liegt, warum "die Leute" nicht zufrieden sind, wenn man zu zweit in demselben Hotel wohnt. Sittlichkeit ist Sache des Willens und des Charakters und nicht der nach Metern zu messenden Entfernung zwischen zwei Menschen.
Sicher haben sie so problematische Anfragen von Sommergästen noch nie bekommen. Es ist auch eine Zumutung, Sie damit zu behelligen. Es wäre mir aber zuwider, wegen einer so blödsinnigen Angelegenheit die Reise zu verderben.

Straßenfest der Volkschule Hinterstoder am 30.6.2017

Fr, 06/30/2017 - 18:15
Zum Schulschluß 2017 veranstaltete Frau Dir. Neulinger mit allen Schulkindern und Lehrern ein Straßenfest und zeigte einen Querschnitt der musisch - kreativen Arbeit im Schuljahr 2016/2017, das viele Eltern und Sommergäste besuchten.Die Kinder sangen, tanzten und musizierten mit Begeisterung und spielten den Gästen unter großem Beifall einstudierte Stücke vor.
Alle Schülerinnen und Schüler schrieben und illustrierten gemeinsam das Buch "So eine Überraschung!" das die Gäste der Veranstaltung erwerben konnten. Der Reinerlös kam der Kinderkrebshilfe / Schön, Leben für Behinderte, zu Gute.


















   

Co-Kultur

Do, 06/29/2017 - 20:13
Diese Übersicht über Veranstaltungen in Hinterstoder hat Julia Körber von der Gemeinde  zur Verfügung gestellt.

Der Landinger Sommer lädt von 13. bis 21. Juli 2017 zum gemeinsamen Netzwerken, Plaudern, sich Austauschen und Entspannen in die inspirierende Bergkulisse von Hinterstoder. Im Vorfeld des Landinger Sommers findet zudem die „da&dort-Konferenz“ mit dem zweiten Teil des TEILEN-Schwerpunkts statt: Hinterstoder beleuchtet die Thematik aus kultureller und touristischer Sicht. Unter anderem wird es um die mobile Bibliothek sowie das Projekt „Co-Herberge“ gehen.  Alle Interessierten sind herzlich eingeladen an Diskussionen und Präsentationen teilzunehmen oder selbst einen Input zu liefern. Die Teilnehmer können während der Landinger Woche immer – ganz spontan – das Programm im Foyer der Hösshalle ergänzen, die in dieser Zeit als Informationszentrale zur Verfügung steht.
Informationen & Anmeldung:www.landinger-sommer.at(Teilnahme ist kostenfrei)
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und stehen für Auskünfte gerne zur Verfügung!
Mit freundlichen GrüßenJulia Körber
Gemeindeamt Hinterstoder4573 Hinterstoder 38T: +43 (0) 7564 52 55-16F: +43 (0) 7564 52 55-23www.hinterstoder.ooe.gv.at




Soroptimistischer Familienwandertag im Stodertal

Mi, 06/28/2017 - 19:07
Soroptimist International ist ein weltweites Netzwerk von berufstätigen Frauen.
Soroptimistinnen sind als Service-Organisation im lokalen, nationalen und internationalen Umfeld tätig und nehmen aktiv an Entscheidungsprozessen auf allen Ebenen der Gesellschaft teil.Sie schaffen Möglichkeiten, das Leben von Frauen und Mädchen  mit eigener Hilfe und Hilfe ihres globalen Netzwerkes positiv zu verändern. Soroptimistinnen sind parteipolitisch und konfessionell neutral.In 124 Ländern gibt es mehr als 3.100 Clubs und über 86.000 Mitglieder.
Am 24. Juni fand in Hinterstoder ein Wandertag der besonderen Art statt. Viele Soroptimistische Frauen und ihre Familien trafen sich zu einer gemeinsamen Wanderung am Stodertaler Höhenweg. Ziel dieser Veranstaltung war, die Soroptimistclubs Oberösterreichs und der Obersteiermark besser zu vernetzen, den Gedankenaustausch zu fördern! Bei herrlichem Wetter führte der Weg zum Gaislitzkogel, wo eine Jause auf die Wanderer wartete. Schon von aller Ferne waren die Zamsegger Bläser zu hören.  Nach ausgiebiger Rast und musikalischen Darbietungen  wurde die Wanderung fortgesetzt, es  ging in die Posterluke zu einem späten Mittagessen. Den Abschluss genossen wir im Kneipp-Park, mit einer angenehmen Abkühlung, Kaffee und Kuchen. Ein wirklich gelungener Tag!
Christiane HolterPräsidentin Soroptimistclub Windischgarsten-Kremstal







Die Wanderroute

Kriegspost aus dem 1. Weltkrieg.

Fr, 06/23/2017 - 10:51
Wie es den Groß-, Ur- oder Ururgrosseltern gegen Ende des 1. Weltkrieges ergangen ist, kann man aus Briefen ersehen, die ein Stodertaler Bauer damals als verwundeter Soldat in einem Lazarett in Tirol an seine Frau geschrieben hat.

"Gute, werte, liebe, unvergessliche Annerl! (Name geändert)Am Anfang meines Schreibens begrüße ich Dich und unsere Kinder recht herzlich und ich hoffe, es werden meine Zeilen Dich, meine geliebte Annerl, und meine lieben Kinder, in bester Gesundheit antreffen. Was ich Euch allen von Herzen wünsche. Liebste Annerl und Kinder, ich mache Euch bekannt, dass es mir nicht zum Besten geht. Nämlich nicht wegen der Wunde, die ist nicht so gefährlich, aber ich bin immer so schwach. Das macht der Blutdurchfall und dazu die schlechte Menage (Verpflegung). Das macht mich ganz kaputt. Ich bin wegen Erholung in das Lazarett geschickt worden. Aber da kann ich mich nicht erholen, da werde ich noch schlechter.Meine beste, liebste Annerl, ich habe den Arzt gebittet (gebeten) wegen einer Milch. Er hat mir zur Antwort gegeben, es ist keine da. Das ist traurig. Ich kann es nicht mehr aushalten. Das Sauerkraut und Rüben und Kaffee. Lauter Wasser und kein Brot. Kaufen kann ich mir auch nichts, weil ich nichts bekomme. Meine vielgeliebte Annerl, schicke mir etwas, sei es was es will, wenn es nur was zum Essen ist. Ich bitte Dich meine liebste Annerl, sonst muss ich vor Hunger sterben. Ich bitte Dich, verlass mich nicht, ich werde Dich auch nicht verlassen, wenn ich wieder zu Hause bin. Ich schließe mein Schreiben mit vielen herzlichen Grüßen und Küssen an Dich und die Kinder und alle zu Hause. Lebe wohl".

Ein weiterer Brief: " Liebste Annerl, ich grüße Dich mit innigster Liebe am Anfang meines Schreibens und hoffe es wird Dich bei bester Gesundheit antreffen, was ich Dir und allen von Herzen wünsche. Meine allerliebste Annerl, ich mache Dir bekannt, dass ich den Brief von Dir mit herzlichster Freude erhalten habe und auch vielgeliebte Annerl mache ich Dir bekannt, dass ich auch das Kistchen was Du mir geschickt hast mit großen herzlichen Freuden erhalten habe. Meine vielgeliebte und gute Anni, es war alles in gutem Zustand. Ich mache Dir bekannt was darinnen war:
Äpfel und 2 Strutzen Brot und Zwetschken und Fleisch und Schnaps. Meine liebste und gute Anni das freut mich sehr von Dir, dass Du so gedenkt hast (gedacht hast) auf mich. Ich danke Dir vieltausendmal dafür. Alles ist sehr gut, der Schnaps der tut mir sehr gut. Weil ich immer Bauchschmerzen habe von dem sauren Kraut und Rüben und auch von den Kartoffeln, die sind so schlecht. Man bekommt sie ganz alser kalte (ganz kalt) und stinken tun sie auch. Liebste Annerl, man muss alles zusammen essen wie ein Schwein. Da muss ich auch Bauchschmerzen bekommen und wenn man wo hineingeht und will was kaufen, dann heißt es, nein, fürs Militär haben wir nichts.




Sommersonnenwende am 17.6.2017 im "KUNST-SchAU-STALL" am Prielergut

So, 06/18/2017 - 13:18
Monika und Kurt Aufner luden die Freunde des  "KUNST-SchAU-STALL`s"  am Prielergut zur Feier der Sommersonnenwende ein. Für die Gäste las Monika aus dem Buch: "Das heitere Lexikon der Österreicher" von Georg Markus, köstliche Anekdoten von Altenberg bis Zilk. Nachstehend zwei Kostproben:
Als Alexander Friedrich Rosenfeld, der sich als Schriftsteller Roda Roda nannte einmal in einem Hotel in Galizien ankam entdeckte er in seinem Bett eine Wanze. Er ließ den Portier kommen, der das Ungeziefer entfernte und den Gast mit den Worten besänftigte: "Sie können jetzt beruhigt schlafen gehen, Herr von Roda, die Wanze ist tot und die Angelegenheit damit erledigt.Als er am nächsten Morgen zum Frühstück ging, machte Roda Roda an der Rezeption halt und sagte dem Portier: "Sie haben Recht gehabt, die Wanze ist wirklich tot. Aber sie hätten sehen müssen, welche Massen von Verwandtschaft sich zur Beerdigung eingefunden haben."

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Verzweifelt fragte der Leibfriseur einmal Kaiser Franz Josef während der Rasur, ob er ihm helfen könne, damit sein Sohn, - den er so dringend im Geschäft brauchte - nicht zur kaiserlichen Armee eingezogen würde."Da kann ich nix tun" bedauerte Franz Josef. "Haben S` denn keinen Bekannten, der an Feldwebel kennt?".

Die Zuseher des Sonnwendfeuers für das Ferdl Auer sorgte, sangen stimmungsvolle Lieder, die Herbert Frech mit dem Akkordeon begleitete.










Die Bergschuhe des Kardinals

Fr, 06/09/2017 - 14:33
Kardinal Dr. Franz König (geb. 1905, gest. 2004), Erzbischof von Wien 1956 bis 1985, besuchte sehr gerne das Stodertal. Er wohnte in Hinterstoder im Ferienhaus bei seinem Freund und Arzt Obermedizinalrat Dr. Polterauer auf den Hutterer Böden.Im September 1983 als der Kardinal wieder einige Tage in Hinterstoder Urlaub machte, äußerte er den Wunsch, den Schrocken zu besteigen. Da ja, wie jeder der den Berg kennt weiß, daß einige Stellen nicht leicht zu überqueren sind, suchte man nach einer Weg kundigen Begleitung. Immerhin war Kardinal König 78 Jahre alt. Ausgebildete Bergführer waren an diesem Tag nicht verfügbar und so nahm es Dietmar Köck, Buchhalter der Höß Seilbahn, auf sich, den Kardinal zu begleiten. Die Leiterin des Diözesan-Archivs und des Büros des Kardinals, Dr. Annemarie Fenzl, schloß sich den Bergsteigern an. Dietmar Köck, der den Weg sehr gut kannte, empfahl dem Kardinal, feste Bergschuhe anzuziehen. Der jedoch wollte unbedingt seine bequemen "Haferlschuhe" (Halbschuhe) anbehalten. Deshalb nahm Dietmar Köck heimlich im Rucksack die Bergschuhe mit. Als die Wanderer zu den Engstellen mit den Seilsicherungen kamen, bereute der Kardinal, keine Bergschuhe zu haben und freute sich sehr, als Dietmar Köck die Schuhe aus seinem Rucksack holte und ihm beim Anziehen half.
Die Bergsteiger schafften den 2234m hohen Schrocken problemlos und am Gipfel angekommen, freuten sich einige Touristen, die gerade den Gipfel erreichten, über ein gemeinsames Foto mit dem Kardinal.
v.l.n.r. Pf. Pilz, Fr. Seuffert, Fr. Neulinger, Kardinal König,
Herr Köck


Die Bergschuhe werden angezogen


            

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Detailinfos finden Sie hier. 
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