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Aktualisiert: vor 15 Stunden 26 Minuten

Dr. Krakowitzer - Arzt aus Spital/Pyhrn und Krankenhausgründer in New York

Fr, 12/15/2017 - 10:47
Dr. Ernst Krakowitzer (geb. in Spital /Pyhrn 1822, gest. in New York  1875)Ernst Krakowitzer war der Sohn eines Pflegers (damals Verwaltungsbeamten) in Spital am Pyhrn. Er  studierte ab 1840 in Wien Medizin und als im März 1948 in Wien die Revolution  ausbrach gehörte     Dr. Ernst Krakowitzer als Hauptmann der Akademischen Legion an, die gegen ein altes, überholtes monarchistisches System kämpfen wollten. Die Revolution wurde im Oktober 1948 niedergekämpft und die führenden Köpfe wurden erschossen oder mussten fliehen. Als Hauptmann bei den Revolutionären flüchtete Krakowitzer zunächst nach Tübingen und arbeitete dort als Assistenzarzt an einer Klinik. Hier lernte er den berühmten  Dichter Ludwig Uhland kennen.Da die Gegner der Revolution immer einflussreicher wurden befürchtete Krakowitzer, dass sie ihn auch in Tübingen erreichen könnten. Er bestieg deshalb 1850 ein Schiff, floh in die USA und wurde Chirurg im Stadt-Hospital in Brooklyn. Dort war er bis 1857 tätig. Gemeinsam mit zwei anderen Ärzten gab er die in Deutsch erscheinende  "Medizinische Monatszeitschrift" heraus und wurde ein angesehenes Mitglied der New Yorker "Pathological Society". 1866 gründete er mit Kollegen das "Deutsche Hospital" in New York. Einer der Pavillons dieses Krankenhauses trug seinen Namen "Krakowitzer Pavillon". Dort wurden frisch operierte Personen versorgt. Als nach dem Ersten Weltkrieg eine anti-deutsche Stimmung in New York City herrschte wurde 1918 das Deutsche Krankenhaus in "Lenox Hill Hospital" umbenannt. An den Revolutionär Ernst Krakowitzer, der auch am amerikanischen Bürgerkrieg teil nahm, erinnert ein Ehrenschwert der Wiener Akademischen Legion im Linzer Landesmuseum. Auf der Scheide, dieses, Krakowitzer gewidmeten  Schwertes, ist zu lesen: "Erinnerung an den 13,, 14., und 15. Mai 1848".                                                                                             Aus Spital am Pyhrn "Dorf im Gebirge". 
Dr. Ernst Krakowitzer
Krakowitzer Pavillon

Lenox Hill Krankenhaus in New York  

"Der Totschlag in Hinterstoder" berichtete am 10.12.1931 die Tages-Post

Fr, 12/08/2017 - 11:59
Am 7. Dezember 1931, vor 86 Jahren, erschreckte ein schweres Verbrechen die Bevölkerung im ganzen Stodertal. Bei einem Streit unter alkoholisierten Männern fiel auf der Straße, wenige Meter vor dem Kirchenplatz, ein Schuss, der einen Menschen tötete. Die Zeitung berichtete damals ausführlich darüber.


Besinnlicher Adventnachmittag am 3.12.2017 im Prielergut.

Mo, 12/04/2017 - 13:22
Im KUNST-SchAU-STALL "Prielergut" trafen sich viele Besucher zu einem besinnlichen Advent-Nachmittag.Monika Aufner las Texte von Hesse, Fontane, Busch u.a., die Glück, Freude und Zufriedenheit zum Inhalt hatten.Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag von Hans und Werner mit Gesang und Gitarren-Begleitung.
Bei Punsch und Süßem spürte man förmlich die kommende Weihnachtszeit. 









                                                                Fotos: Rainer Remsing

Adventmarkt in Hinterstoder am 2./3.12. 2017

So, 12/03/2017 - 12:27














                                                           Fotos: Waltraud Schachner

Veranstaltungen in Hinterstoder

Sa, 12/02/2017 - 11:49
Julia Körber von der Gemeinde Hinterstoder informiert:









Erinnerung an Prof. Dr. Heinrich Peham, einen treuen Freund von Hinterstoder.

Fr, 12/01/2017 - 11:05
Prof. Dr. Heinrich Peham, Ritter von Bojernberg, (geb.1871 in Wien, gest. 1930 in Hinterstoder) war Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe und Rektor der Universität Wien.
1924 ließ er von dem renommierten Architektenbüro Theiss und Jaksch aus Wien eine Villa in Hinterstoder bauen damit er, wann immer es möglich war, seine Ferien in seinem Lieblingsort Hinterstoder verbringen konnte. Anlässlich eines Urlaubsaufenthaltes 1930 starb der berühmte Frauenarzt in seiner Pehamvilla in Hinterstoder.2015 wurde die Villa durch einen Brand zerstört.Zur Erinnerung an Prof. Dr. Heinrich Peham wurde im 22. Bezirk in Wien eine Gasse, die Pehamgasse, nach ihm benannt.

Prof. Dr. Heinrich Peham
Pehamvilla




Märchenhafter Advent

So, 11/26/2017 - 10:24
Julia Körber von der Gemeinde Hinterstoder informiert:


Kirche und Kapellen in der Pfarre Vorderstoder

Fr, 11/24/2017 - 12:37
Für Einheimische und Gäste hat DI Erik Holter eine Bildtafel geschaffen, auf der Kirche und Kapellen von Vorderstoder abgebildet sind. Eine Landkarte mit den eingezeichneten Wegen dorthin erleichtert den interessierten Gästen den Besuch.
Zu beachten ist, dass die Grenzen der Gemeinde Vorderstoder und die Grenzen der Pfarre unterschiedlich verlaufen. Es kann deshalb sein, dass ein Gemeindebürger von Hinterstoder in Vorderstoder zu Grabe getragen wird, weil er dieser Pfarre angehört. Wenn man Einheimische nach ihrer Ortszugehörigkeit fragt, kann man durchaus zur Antwort bekommen:" Ich bin ein lebender Hinterstöderer und ein gestorbener Vorderstöderer"- oder umgekehrt.

Diese Tafel ist an der Friedhofsmauer in Vorderstoder zu besichtigen

Pfarrkirche

Filzmoser - Kapelle
Filzmoser -  Kapelle
Filzmoser -  Kapelle
Hubertus - Kapelle
Hubertus - Kapelle
Maria Hilf -  Kapelle
Maria Hilf -  Kapelle
Sonnfeld - Kapelle
Sonnfeld - Kapelle
Kapelle beim Großgrub
Stocker -  Kapelle
Stocker -  Kapelle
Kapelle beim Großgrub
Schmied - Kapelle
Schmied - Kapelle
Steyrsberger - Kapelle
Steyrsberger - Kapelle
Steyrsberger - Kapelle 
                                                       Fotos: DI Erik Holter, Vorderstoder
                                         

Eine Stodertalerin erzählt vom guten Appetit in der Kindheit

Fr, 11/17/2017 - 11:52
"In meiner Kindheit, in den 1930er Jahren, mußten wir nicht wirklich Hunger leiden, aber meine Geschwister und ich hatten immer Appetit. In unserem Bauernhof erzeugten wir viele Lebensmittel selbst und hatten daher genug zum Essen. Wir konnten Unmengen essen und waren trotzdem spindeldürr. Mein Vater, die Großmutter und wir 4 Kinder, 2 Mädchen und 2 Buben, bekamen von meiner Mutter abwechslungsreich zu essen. Meiner Mutter fiel immer wieder etwas Neues ein. Es gab Polenta, Sterz, Erdäpfelgulasch, Milchrahmstrudel, Topfenseiling, Reisauflauf, Grieskoch und Apfelschmarrn. Wenn Vater Forellen vom "Schwarzfischen" heim brachte, mußten wir uns beim Essen immer sehr beeilen. Einmal kamen auch Gendarmen zu uns nachschauen und schnüffelten in der Küche. Wir haben die Pfanne mit den Forellen schnell im Backofen verschwinden lassen. Ich glaube aber sie haben es doch gerochen. Gott sei Dank sind sie wieder gegangen.Fleisch gab es nur selten, höchstens am Sonntag oder wenn ein Schwein geschlachtet worden ist. Dann gab es frische "Blunzen" (Blutwürste). Zu ganz besonderen Anlässen gab es Schweinebraten mit Kümmel, Leberknödel oder Krenfleisch vom Schweinskopf und den Ohren. "Lingerl" wurde von den Eingeweiden, Herz, Lunge und Magen gemacht. Sulz gab es zur Jause.Das Surfleisch wurde in eine besondere Beize aus Kräutern und Gewürzen gelegt. Dazu gehörte Koriander, Knoblauch, Kümmel, Pöckelsalz und noch mehr. Das war aber das Geheimnis der Köchin. Vom Geselchten hatte man das ganze Jahr über einen Vorrat zu Hause. Der Speck wurde ausgelassen und davon Grammelknödel gemacht.Wenn Mutter Einbrenn machte, waren wir meistens schon so hungrig, daß wir mit dem Finger die Einbrenn aus der Pfanne  stibitzten (stahlen). Manchmal ließen wir nicht mehr viel übrig.Besoffene Povesen gab es nur wenn wir  Besuch hatten. Manchmal gab es auch gebackene (Teig)- Mäuse, Palatschinken oder Kaiserschmarrn. Zu Besuch kamen meistens "Goden-Kinder" (Taufkinder) von der Großmutter. Sie hatte 23 "Goden-Kinder".Wenn der Holler blühte, wurden die Strauben (Blüten) in Eierteig getaucht und in Fett herausgebacken. Dazu gab es Salat oder Kompott.Oft gab es Fleckerlspeise mit geröstetem Zwiebel darüber und mittwochs gab es immer Sterz.Im Winter aßen wir Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster. Wenn Vater von der Arbeit kam stand im Ofenrohr immer sein Essen bereit".




Architekt und Maler Oskar Just

Fr, 11/10/2017 - 12:32

Oskar Just (geb. 1895, gest. 1964) lebte mit seiner Gattin Cäcilia auf der "Schmiedleiten" einem Bauernhaus auf dem Weg von Hinterstoder nach Vorderstoder.Mehrere Monate in den Jahren 1957 bis 1963 verbrachte Oskar Just in Island und den Faröer-Inseln und porträtierte dort prominente Politiker und Persönlichkeiten. Seine Bilder schmücken Ministerien und Regierungsgebäude.Aber nicht nur Porträts malte der Künstler, sein Spektrum reichte von nordischen Landschaftsgemälden bis zu Stodertaler-Landschaften.
Seine Bilder sind aber auch in Büchern zu finden, wie diese Studien der bäuerlichen Bevölkerung zeigen.
Oskar Just









 

Schmiedleiten

Veranstaltungen in Hinterstoder

Sa, 11/04/2017 - 11:24
Julia Körber von der Gemeinde Hinterstoder informiert:









Über den Rumplmayrsteig zum Karlkreuz und Kampermauer

Fr, 11/03/2017 - 11:08

Ausgangspunkt der Wanderung ist die Puglalm am Hengstpass. Über den schön angelegten Rumplmayrsteig, auf dem Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt notwendig ist, ist das Karlkreuz mit der schönen Aussichtsbank bald erreicht. Allerdings ist man dann noch lange nicht auf dem Gipfel, sondern zunächst auf einer vorgeschobenen Felskanzel. Der weitere Anstieg geht dem Grat entlang. Der Steig selbst ist nicht unbedingt schwierig zu gehen, doch gefährliche Stellen gibt es immer wieder. Manchmal muss man durchaus auch kurze Kraxeleinlagen bewältigen.Nach dem kurzen Gratstück geht es erholsam an der Nordseite durch den Wald aufwärts und erst kurz vor dem Gipfel wechselt man wieder in die schwierigere Südseite. Es gilt noch ein paar schwierigere Stellen mit vorsichtiger Aufmerksamkeit zu überwinden und der Gipfel ist erreicht.Die Kampermauer ist trotz ihrer einmaligen Lage als Aussichtsberg ein von Bergsteigern eher selten besuchter Gipfel. Vielleicht deshalb weil es keinen markierten Anstieg zum Hauptgipfel gibt.Sehr bekannt sind in Kletterkreisen die zahlreichen Routen an der Südseite, die durch verschiedene Schwierigkeitsgrade fast für jeden Kletterer etwas zu bieten haben. Der Gipfel wird dabei nicht erreicht.
Den Tipp und die Bilder zu diesem Ausflug hat Hans Ratschenberger zur Verfügung gestellt.
    Kampermauer von der Karlhütte
 Puglalm
  Blumenfenster Puglalm
 Schlitten Puglalm
 Blick zu den Hallermauern
 Puglalm-Einstieg zum Karlkreuz
 Blick aufs Karlkreuz
 Karlkreuz mit Blick zum Gr. u. Kl. Priel
 Karlkreuz - Hintergrund Warscheneck und Priel
 Karlkreuz zur Kampermauer mit Seil versichert
 Karlkreuz zur Kampermauer mit Seil versichert
 Kampermauer zurück zum Karlkreuz
 Blick ins Hintergebirge
 Kampermauer Blick zurück zum Karlkreuz
 Gipfelkreuz Kampermauer
 Gipfelbuch Kampermauer
Von Kampermauer zu den Hallermauern

Das Bergdrama 1911 am Großen Pyhrgas.

Fr, 10/27/2017 - 11:51
Von einem schrecklichen Bergdrama im Herbst 1911 am großen Pyhrgas, bei dem drei junge Menschen ihr Leben lassen mussten, berichtet Emmerich Grillmayr aus Spital am Pyhrn in seinem Heimatbuch.Der große Pyhrgas, ein Hausberg von Spital, ist 2244m hoch. Der Gipfel ist nicht schwer zu ersteigen und wird daher als leichte alpine Tour gewertet. Emmerich Grillmayr war damals, am Tag der Tragödie, am Pyhrgas und hat sie direkt miterlebt. Er schreibt als Warnung für viele leichtsinnige Touristen sehr anschaulich, wie schnell ein Berg Todesopfer fordern kann.
Eine Gruppe Ausflügler lagerte an einem schönen Herbstnachmittag  vor der Brandner - Almhütte."Was meinen sie, meine Damen, wollen wir zu dritt einen kleinen Abstecher auf den Hofalmsattel machen?" sagte Assessor XY zu den zwei zwanzig bis zweiundzwanzigjährigen Mädchen. "Der Weg ist bequem, nicht weit. Wir sind alle lange zurück , bevor wir uns im Heu der Hütte zum Schlafen legen müssen." "Einverstanden", lachte Minna und sah auf die Uhr. Schnell etwas zum Knabbern - und dann nichts wie los.Vom Hofalmsattel schweifte der Blick ins oberösterreichische  Land und bot eine großartige Aussicht zu Priel und Spitzmauer im Toten Gebirge. Die drei kamen überein, daß man von weiter oben noch besser sehen könnte. Der Assessor dachte nach und er meinte: "Zwei Stunden von hier und der Gipfel des Pyhrgas wäre erreicht. Retour eine Stunde, wenn wir uns oben nicht aufhalten". Der Gipfel schien so nahe, es war als lockte sie ein Berggeist.Der Weg war beschwerlich. Bekleidet, nach der damaligen Mode, mit engem, langem Rock und ungenagelten Bergschuhen, war das Steigen etwas schwierig. Aber das kümmerte die jungen Leute nicht. Auf halben Weg kehrt man nicht um. Die Leute in der Hütte werden Augen machen.Endlich waren sie oben. Ein herrlicher Ausblick und das Gefühl eine große Leistung vollbracht zu haben beflügelte sie.Plötzlich ließ sie eine scharfe Brise frösteln. Ringsum wurde es grau und der Berg hat eine Wolkenhaube aufgesetzt. Ratlos blickten sich die drei an. "Es wird schon nicht so arg sein" tröstete der junge Mann. "Wir steigen ab und unter der Wolkengrenze wird das schönste Wetter sein". Er suchte den Rückweg, aber der bergunerfahrene Stadtmensch fand im immer dunkler werdenden Felsen nicht mehr den Weg. Der Rücken des Pyhrgas ist nicht breit und so kam es, dass er statt den Weg -  einen Wildwechsel einschlug. Der Boden wurde schlüpfrig und eines der Mädchen strauchelte. Ehe es die beiden verhindern konnten war das Mädchen über einen Abgrund verschwunden. Die Beiden suchten das abgestürzte Mädchen, umgingen die Felskuppe und fanden ihre Gefährtin ohne Lebenszeichen am Fuß des Felsens liegend. Wilde Verzweiflung packte sie. Der Assessor fühlte plötzlich die große Verantwortung. Heraus aus dem Nebel und den Abstieg finden, waren seine ersten Gedanken. Sie betteten die Tote auf ihrem Rucksack, dann ging es abwärts. Weinend und frierend folgte das Mädchen. Die Tritte fanden kaum einen Halt. Sie tasteten sich abwärts. Es war ein Irrweg.Plötzlich riß die Nebelwand auf. Klar zeichnete sich die kleine Waldkuppe gegenüber dem Feuerkaar ab. Felsnasen versperrten den Weg, aber nicht weit  unter ihnen winkte ein Grasband. "Hinunter - und wir sind gerettet. Eine kleine, kaum zwei Meter hohe Felswand unter ihnen trennt sie von dem Grasband. Man wollte sich abseilen. Hemd, Hosenträger und Riemen werden verknüpft und an Latschen befestigt. Diesem "rettenden Seil" vertrauten sie sich an. Sie sahen nicht die turmhohen Wände die unterhalb des Grasbandes abfielen. Sie sahen nur die grüne Waldkuppe, die sie erreichen wollten. Sie fassten das selbst gebastelte Seil, das hielt aber ihrem Gewicht nicht stand und zwei Körper sausten durch die Luft in die Tiefe. Dann war es still. - In der Hütte warteten die besorgten Eltern.
"Opfer der Berge" stand am übernächsten Tag in der "Linzer Tagespost.



     

Erinnerung an Maria Callas am 21.10.2017 im Prielergut

So, 10/22/2017 - 12:05
Maria Callas (geb. 1923, gest. 1977) war eine der bedeutendsten Sopranistinnen des 20. Jahrhunderts. Sie starb vor 40 Jahren.
Das nahmen Monika und Kurt Aufner im "KUNST-SchAU-STALL" Prielergut zum Anlass an ihr Leben und künstlerisches Schaffen zu erinnern.Als "Kerze die an beiden Enden brennt" hat die große Ingeborg Bachmann sie einmal charakterisiert. Wenn sie die Opernbühne betrat hatte man das Gefühl dass sie nicht nur singt sondern ihre Rolle wirklich erlebt.Ehe Callas zur Operndiva wurde war sie ein eher pummeliges Mädchen, das mit viel Fleiß durch Schulung ihre wunderbare Stimme ausbildete. Sie heiratete den Unternehmer Meneghini, verließ aber ihren Mann aus Liebe zu dem griechischen Multimillionär Aristoteles Onassis, der wiederum sie verließ um Jacky Kennedy, die Witwe des ermordeten US Präsidenten, zu heiraten. Ihr Leben war erfüllt von triumphalen Höhen und bitteren Tiefen. Sie wurde nur 53 Jahre alt.





       

Fleißige Kinder am Bauernhof, Erinnerungen an die 1930er Jahre

Fr, 10/20/2017 - 15:09
"Wir Kinder mussten bei der täglichen  Arbeit am Bauernhof fleißig mithelfen. Die "Dirndlarbeit" mussten meine Schwester und ich machen. Dazu gehörte Abwaschen, die Stube auskehren, den Tisch auf- und abdecken, Forellen schruppen und ausweiden, das Stroh in den Betten auflockern, das Holz zum Feuer anmachen richten, Holz aus der Holzhütte holen und vieles mehr. Vor der Haustür war ein Bassin im Boden eingelassen in dem das Regenwasser gesammelt wurde, denn eine Wasserleitung hatten wir damals noch nicht. Zum Kochen mussten wir das Wasser aus dem Bach holen. Im Winter war der Bach zugefroren und man musste erst ein Loch in das Eis mit einem Pickel hacken. Das Vieh wurde mit dem gesammelten Regenwasser, aus einem großen Bottich, getränkt. Wenn diese großen Bottiche nicht mehr wasserdicht waren wurden sie auch zur Aufbewahrung von kleinen Kindern verwendet. Die waren darinnen eingesperrt, konnten nicht herausklettern und auch nichts anstellen. Dadurch konnten die Eltern in Ruhe arbeiten.Im Frühling mussten wir außerdem Kartoffel entkeimen (die Triebe abreissen) und Holz aufschlichten. Für die Hasen suchten wir Bärentatzen, Sauröhrl und Löwenzahn. Im Garten mussten wir vom Kraut die Raupen abklauben und natürlich mussten wir auch Kühe hüten. Im Frühling mussten wir alle Wiesen mit dem Rechen säubern und abrechen damit keine Steine und Maulwurfhaufen beim Mähen störten.Eine Arbeit, die wir nicht gerne machten, war Holunderbeeren abriffeln. Davon bekam man ganz blaue Finger.Im Winter mussten wir Federn schleißen. Dabei musste man sehr ernst bleiben und durfte keinesfalls lachen. Denn wenn jemand lachte und pustete dann flogen die Federn in die Luft und verteilten sich im ganzen Zimmer.Wenn wir die Arbeit nicht ordentlich machten bestrafte uns die Großmutter mit "Scheitel knieen". Ein Buchenscheit mit 3 Kanten lag mit 2 Kanten am Boden, auf der 3. Kante musste man knieen. Wenn gerade niemand zuschaute konnte man sich mit dem Hinterteil auf die Fersen setzen und den Schmerz, den die scharfe Kante verursachte etwas mildern. Wenn jemand in die Nähe kam musste man sich schnell wieder auf die Kante knieen, sonst wäre die Strafzeit verlängert worden. Das Scheit auf dem man knieen musste nannte man "Sündenbock".Am Sonntag gingen wir Kinder selbst Geld verdienen. Wir pflückten z.B. Narzissen und verkauften sie am Straßenrand. Autos sahen wir nur selten. Damals kamen noch nicht so viele Menschen in das Stodertal wie heute. Von den Pferdewägen, die öfters auf der Straße zu sehen waren, lagen verlorene Hufnägel am Weg, die die Reifen der Autos zerstachen. Kaputte Autoreifen gab es damals viel öfter als heute.Ganz selten flog ein Flugzeug über uns. Das Geräusch lockte alle Leute aus dem Haus und sie suchten die Maschine in der Luft.Habichte und Bussarde sah man viel öfter. Sie schwebten mit ruhig ausgebreiteten Flügeln  am Himmel und zogen weite Kreise bis sie plötzlich auf die Erde zuschossen. Meist musste dann eine Henne, eine Maus oder ein anderes Tier ihr Leben lassen. Wenn jedoch eine Henne Kücken zu verteidigen hatte, schrie sie so laut, spreizte und schwang die Flügel, dass sich selbst ein Habicht oder Bussard kaum näher zu kommen getraute und lieber wieder abzog.
Unsere Hühner waren so zahm, daß sie bis in die Küche kamen. Wenn Mutter zum Dorfkaufmann einkaufen ging, dann begleitete sie unser Schwein, unser Hund und unsere schwarze Katze. Vor dem Geschäft warteten sie bis Mutter wieder herauskam. Anschließend gingen alle wieder gemeinsam heim".




    

Buchpräsentation "Die Steyr" am 24.10.2017

Mi, 10/18/2017 - 12:57
 Julia Körber von der Gemeinde Hinterstoder informiert:  Die Steyr – Landschaft & Menschen am FlussDas Buch ist eine Neuauflage einer gleichnamigen Publikation, die im Vorfeld der Landesausstellung „Land der Hämmer 1998“ erschienen ist. Nun wurde das Buch komplett überarbeitet, nahezu alle Fotos erneuert und noch mehr namhafte Autoren für die Texte beigezogen. Entstanden ist daraus ein Hymnus an eine der schönsten Flusslandschaften Österreichs, die es zu schützen, zu bewundern, zu erwandern und teilweise sogar noch zu entdecken gilt. 
Als einer von 27 Autoren präsentiert Raimund Ločičnik dieses attraktive Werk, welches sich auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk eignet, am Dienstag, dem 24. Oktober 2017 um 19:00 Uhr im Compton Saal des Gemeindeamts Hinterstoder.


Vom Hengstpass zur Tannschwärze und Schwarzkogel

Fr, 10/13/2017 - 12:17
Wenn man die wenigen Kilometer vom Stodertal über Windischgarsten zum Hengstpass fährt, kommt man in eine zauberhafte Almlandschaft die zum Wandern einlädt.Von der Spitzenbergalm am Hengstpass, dem Ausgangspunkt der Wanderung, sieht man beinahe bis zum Gipfel der Tannschwärze hinauf. Obwohl der Weg nicht markiert ist lohnt es sich, weil vom ersten bis zum letzten Schritt wunderbare Ausblicke zu genießen sind.Von der Spitzenbergalm am Hengstpass (985m) führt ein gemütlicher Weg den Berg hinauf.
Allmählich wird der Weg schmäler und mündet nach ca. 30 Minuten in eine Forststrasse. Auf einer Almwiese sollte man aufpassen, dass man den Trampelpfad der Kühe nicht mit dem Weg verwechselt. Oben auf dem Spitzenbergriedl angelangt, bietet sich der erste eindrucksvolle Panoramablick. Haller Mauern, Totes Gebirge, Sengsengebirge, Hintergebirge und Voralpen. Die Haller Mauern sind zum Greifen nahe. Weiter geht es über den Almboden zunächst gemütlich bergauf, wird aber allmählich steiler und enger. Das letzte Stück des Weges führt an der senkrecht abfallenden Nordseite der Tannschwärze entlang. Am Gipfel (1533m) steht ein Bankerl, das zur Rast einladet. Ein rund 500m langer Grat verbindet die Tannschwärze mit dem Hauptgipfel, dem Schwarzkogel (1554m). Ohne Schwierigkeiten ist dieser Gipfel über einen Steig durch Latschen in 10 bis 15 Minuten zu erreichen.

Den Tipp und die Bilder zu diesem Ausflug hat Hans Ratschenberger zur Verfügung gestellt. 
Passhöhe "Spitzenbergalm"
"Spitzenbergalm"


    Tannschwärze-Blick zm Hengstpass


Warscheneck, Spitzmauer, Gr. Priel, Kl. Priel


  Warscheneck
Von links - Warscheneck, Spitzmauer, Gr. u. Kl. Priel
Von rechts Kl. Priel, Gr. Priel, Spitzmauer, Hochkasten
   Blick Hintergebirge
   Gipfelkreuz Tannschwärze dahinter Hintergebirge
  Gipfelbuch Tannschwärze
   Blick nach Windischgarsten und Gr. u. Kl. Priel
       Blick Mitte Kl. u. Gr. Pyhrgas
Rechts Kl. Pyhrgas Gr. Pyhrgas - Mitte vorne Kreuzmauer,
 hinten Scheiblingstein

Fliegerlegenden aus dem 1. Weltkrieg

Fr, 10/06/2017 - 11:23
Carl-August Baron von Schoenebeck, verheiratet mit Gräfin Ingeborg von Eulenburg, war im 1. Weltkrieg hoch dekorierter Jagdflieger, im gleichen Jagdgeschwader mit den Fliegerlegenden Manfred Freiherr von Richthofen und Ernst Udet und mit ihnen befreundet. Manfred von Richthofen, "der rote Baron" wie er genannt wurde, schoss 80 feindliche Flugzeuge ab und war der erfolgreichste Jagdflieger im 1. Weltkrieg. Er stürzte 1918 bei einem Luftkampf mit seinem Flugzeug ab und wurde nur 26 Jahre alt.Ernst Udet war mit 62 Abschüssen feindlicher Flugzeuge der nächst erfolgreiche Pilot.Eine Anekdote von Udet, die von der Ritterlichkeit der Piloten im 1. Weltkrieg berichtet ist überliefert worden. Udet schilderte einen Kampf mit dem französischen Fliegerass Georges Guynemer im Juni 1917. Der Franzose und der Deutsche kämpften verbissen gegeneinander bis Udet eine Ladehemmung hatte. Es wäre für Guynemer leicht gewesen  ihn abzuschiessen. Aber der französische Pilot, als er sah das sein Feind wehrlos war, flog auf ihn zu, grüßte ihn und verschwand in den Wolken.Ernst Udet war auch mit Carl Zuckmayer, dem bekannten deutschen Dramatiker gut befreundet, der wiederum das Fliegerass für sein berühmtes, mehrfach verfilmtes Stück "Des Teufels General" zum Vorbild nahm. Udet, der im 2. Weltkrieg zum Generaloberst im Reichsluftfahrt-Ministerium ernannt wurde, starb 1941, 45jährig durch Suizid, weil er mit dem nationalsozialistischen Gedankengut nicht zurechtkam und sich deshalb mit dem Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe, Reichsmarschall Hermann Göring, einem langjährigen Fliegerkameraden, überwarf.Generalmajor Carl August von Schoenebeck starb 1989 mit 91 Jahren. Er war oft in Hinterstoder, wohnte im Griesserhaus und ging im Stodertal gerne zur Jagd.

Carl August Baron von Schoenebeck
Generalmajor Carl August Baron von Schoenebeck
Manfred Freiherr von Richthofen
Die Flugzeuge, die Manfred Freiherr von Richthofen flog, waren meistens
rot gestrichen. Er wurde daher auch der "Rote Baron" genannt.

Generaloberst Ernst Udet
                                       Baron und Baronin von Schoenebeck


Bilder von Peter Lang

Do, 10/05/2017 - 17:07
Julia Körber von der Gemeinde Hinterstoder informiert:


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Hinterstoder auf einen Blick  

Wetter

Bergwetter
Heute 16.12.2017
-11°
-8°
Talwetter
Heute 16.12.2017
-5°
-2°

Huttererböden

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Höss-Express Bergstation

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2000er Bergstation

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Panoramalift Bergstation

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Hössbahn Talstation Hinterstoder

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öffnungszeiten

hinterstoder.lounge, Alpineum
Mo– Fr 8–12 | 14–17 Uhr
Bis Ende Februar durchgehend
Sa 9–12 Uhr
Bergbahnen
Gondel Mo - So 8:30–16:30 Uhr
Lifte Mo - So 8:45–16:00 Uhr 
Tennishalle, Eisstockschießen
Mi–Mo 9:30–22 Uhr

Veranstaltungen

Pistenfloh in Hinterstoder
Hutterer-Höss
16. 12. 2017 bis 17. 12. 2017
Vertical Up am 07.01.2017

7. 1. 2017 bis 6. 1. 2018
Vertical Up am 06.01.2018

6. 1. 2018, 00:00 Uhr

BERGFEX: Schneebericht Hinterstoder - Höss: Schneehöhe Hinterstoder - Höss - Schneehöhen - Schneewerte

SchneeberichtHeute, 07:58
Berg (Piste, 1.858m)120 cm
Tal (Piste, 600m)15 cm
Schneezustandgriffig, teilweise Pulver
Letzter Schneefall RegionGestern
Lawinenwarnstufekeine Meldung Lawinenwarndienst
Betriebtäglich
Pistenzustandgut, teilweise sehr gut
Offene Lifte13 von 14
Offene Pisten37 km von 40 km
Talabfahrtgut
Funparkgeschlossen
HinterstoderloipeKeine Daten
Huttererböden-HöhenloipeKeine Daten

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